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Event-Kalkulation: Rechnet sich deine Party?

Ein eintägiges Open-Air-Konzert mit 800 verkauften Tickets bringt nach allen Kosten rund CHF 7'200 Gewinn. Aufgehen tut der Anlass ab rund 670 verkauften Tickets. Darunter schreibt er Verlust. Mit dem Rechner siehst du das für deinen Anlass, bevor du Bühne und Gage buchst.

Das Beispiel im Überblick

Open-Air-Konzert, ein Tag, 800 Tickets, MWST-pflichtig
Tickets (Frühbucher, Vorverkauf, Abendkasse, Familie, Kinder, dazu Friends-Liste), ohne MWST40'888
Bar, CHF 18 pro Gast, 990 Personen mit Gästelisten, ohne MWST16'485
Sponsor, Food-Trucks und Marktstände5'100
Einnahmen62'473
Gage, Bühne, Ton und Licht, Gelände, Versicherung, WC, Reinigung, Bewilligung−25'809
Personal: Security, Bar, Runner, Auf- und Abbau−10'170
Crew-Verpflegung, Druck und Werbung, Organisation, Zahlungsgeräte und Barmaterial−7'085
Warenaufwand Bar, SUISA, Ticketing- und Kartengebühren−12'250
Gewinn7'159

Frei erfundenes Beispiel, Beträge gerundet. Der Rechner ist aus der Planung eines Konzerts entstanden. In der Excel-Tabelle dazu stand ein fast doppelt so hoher Gewinn, weil die Gage in der Summenformel fehlte.

Was der Rechner alles berücksichtigt

Häufige Fragen

Was gehört in eine Event-Kalkulation?

Einnahmen aus Tickets, Friends-Liste, Bar, Sponsoren und Platzmieten; Kosten für Gage, Bühne, Ton und Licht, Versicherung, WC, Reinigung, Entsorgung und Bewilligungen; Personal für Security, Bar und Aufbau; Verpflegung und Gratisgetränke für Crew und Künstler; Druck, Werbung und die eigene Organisationszeit; Zahlungsgeräte und Material des Barteams; Abgaben wie SUISA, Ticketing- und Kartengebühren; dazu die MWST.

Ab wie vielen Gästen rechnet sich ein Event?

Das hängt davon ab, was ein Gast nach Abzug von SUISA, Gebühren und Warenaufwand einbringt, und wie hoch die festen Kosten sind. Im Beispiel bringt jedes verkaufte Ticket rund CHF 53 ein, der Anlass rechnet sich ab rund 670 verkauften Tickets.

Welche Fehler passieren in Excel-Vorlagen für Events?

Häufig fehlen Posten in der Summenformel, die MWST wird vom Bruttoumsatz statt aus dem Bruttoumsatz gerechnet, und die Vorsteuer auf Ausgaben wird als Kosten gezählt, obwohl ein MWST-pflichtiger Veranstalter sie zurückbekommt.